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Andenritt - Argentinien - Chile
im Februar 2009
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Der Wunsch die Anden mit Pferden zu überqueren entstand vor Jahren auf dem Inka Weg in Peru. Wir landen vom Winter in den Sommer in Mendoza / Argentinien.
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Der neue Tag, blauer Himmel, das Feuer brennt. Kleines Frühstück, Mate, dem Argentinischen National Tee. Wir sind auf 1920 Meter. Unsere 3 Gauchos bepacken 5 Mulis, mit allem was wir für 9 Reittage brauchen. Santiago hat Kopfweh, vermutlich ein Sonnenstich. Veronique‘s Order ist: dick Sonnencreme, lange Ärmel, Handschuhe, Hut, Nackenschutz und Sonnenbrille. Der Argentinische Sattel ist aus Eisen und Holz, darunter kommen drei Decken, die man Nachts als Schlafunterlage benutzt, oben drauf ein dickes Lammfell. Doppelte Vergurtung ohne Vorderzeug. Die Kandarren sind scharf und werden mit einer Hand geritten. Beim Stopp lässt man die Zügel einfach zu Boden fallen, dass heißt stehen bleiben.
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Nach 6 Stunden sind wir auf 3000 m, wo wir Campen. Pferde und Mulis laufen Nachts frei um zu Fressen, außer Wasser gibt es bei Tag nichts. Das Zelt aufbauen erinnert an das Land „der zornige Winde“. Eiskristalle am Zelt, in alten Dosen wird das Kaffeewasser heiß gemacht. Die Landschaft ist einmalig, steile Täler, in allen Farben leuchten die Felsen.
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Wir durchqueren Flüsse und Bäche die von den Anden nach unten stürzen. Der Pfad führt steil nach oben, ein Sturz oder Fehltritt wäre tödlich. Die Absolute Trittsicherheit unserer Pferde vermitteln ein gutes Gefühl. Unterhalb vom Espinauto 5200 m sind wir auf 4500 m. Ein Denkmal erinnert an San Martin. Vor uns liegt Amerikas höchster Berg der Aconcagua 6962 m, ein unvergesslich sagenhafter Anblick.
Für Bergsteiger eine Herausforderung. Am gleichen Tag hat ein Italienischer Bergsteiger dort sein Leben verloren. Zackige Eiskristallene Formationen blinken in der Sonne. Es ist unter 0°.
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