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Wichtige und interessante Informationen von TASSO und VIER PFOTEN Pfoten werden wir hier regelmäßig veröffentlichen.

18.04.2012 - “TASSO”- Newsletter
Tödliche Massenunterhaltung - Zwei Rennpferde beim Galopprennen gestorben

 
Das englische Galopprennen Grand National in Aintree bei Liverpool gilt als das berühmteste und aus Tierschutzsicht umstrittenste Pferdehindernisrennen der Welt. Beim Rennen am Samstag sind wie in den vergangenen Jahren auch erneut zwei Pferde derart schwer gestürzt, dass sie aufgrund ihrer Verletzungen eingeschläfert werden mussten. Das Hindernis, das laut Angaben von Tierschützern schon 35 Pferden in den letzten Jahren den Tod gebracht hat, trägt den bezeichnenden Namen „Pferdefriedhof“. Tierschützer protestieren, doch die Organisatoren scheint es nicht zu interessieren. Das Hindernis ist deshalb so schwer, weil die Absprunghöhe vor dem Hindernis höher ist als nach dem Hindernis. Das sehen die Pferde allerdings erst, wenn sie über das Hindernis gesprungen sind, was dann meist zu spät ist. Die Verletzungsgefahr ist deshalb extrem hoch.

Protestieren können Sie beim britischen Botschafter in Berlin, Simon McDonald: Wilhelmstraße 70 - 71 10117 Berlin, oder nutzen Sie das Kontaktformular auf der Internetseite der Botschaft.
 
© Copyright TASSO e.V.

01.03.2011 - “VIER PFOTEN”- Newsletter

Die wild lebenden Pferde im Donaudelta brauchen dringend unsere Hilfe!
Das Donaudelta in Rumänien ist eines der letzten Naturparadiese Europas; hier haben 2.500 frei lebende Pferde ein letztes Rückzugsgebiet gefunden. Doch das Leben dieser einzigartigen Tiere ist in Gefahr: Ihre Population ist soweit angewachsen, dass eine Übergrasung der Landschaft mit den zum Teil streng geschützten Pflanzen droht. Daher will man die Pferde einfach töten. Das müssen wir unbedingt verhindern!

VIER PFOTEN hat ein Projekt zum Schutz der Pferde ins Leben gerufen; Ziel ist, dass die Tiere im Einklang mit den natürlichen Bedingungen im Donaudelta leben können. Damit sich ihr Bestand nicht weiter erhöht, werden wir einen Großteil der Hengste ohne Leitfunktion in der Herde einfangen und kastrieren. Die Pferde werden geimpft, gechipt, tierärztlich versorgt und anschließend wieder freigelassen.

Die örtlichen Behörden haben mittlerweile zugesagt, die Pferde nicht zu töten, wenn wir die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Populationskontrolle umsetzen. Darüberhinaus haben wir im Dezember 2010 bereits erste Nothilfe geleistet: Während der kalten Wintermonate herrscht oft Nahrungsmangel im Donaudelta – damit die Pferde nicht verhungern, haben wir 105 Tonnen Futter in das Gebiet gebracht. Allein diese Fütterung hat 17.000 Euro gekostet.

Insgesamt rechnen wir mit etwa 100.000 Euro, die wir im ersten Jahr für die Rettung der Pferde brauchen werden. Bitte unterstützen Sie uns dabei, diese einzigartigen wild lebenden Pferde zu retten! Ob mit 15, 25 oder 50 Euro – mit jedem Betrag Ihrer Wahl helfen Sie, die Tötung der Tiere zu verhindern!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Ihr VIER PFOTEN-Team
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01.12.2010 - “TASSO”- Newsletter
 
Wer hilft Irlands Pferden?
Die Jahre des Booms und des beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwungs in Irland sind seit der Finanz- und Wirtschaftskrise vorbei. Viele Iren, die sich vor einiger Zeit aus Prestigegründen teure Renn- und Reitpferde gekauft haben, wollen die Tiere jetzt wieder loswerden. Die Unterhalts- und Tierarztkosten sind ihnen zu hoch und so werden viele der Tiere einfach nachts mit dem Anhänger an die Felder und Wälder gefahren und ausgesetzt. Mittlerweile sollen es mehr als 20.000 Pferde sein, die auf der Insel umher irren, schätzen Tierschützer der irischen Tierschutzgesellschaft ISPCA (Irish Society for the Prevention of Cruelty to Animals). Die Pferde sind nicht in der Lage, für sich selbst zu sorgen, und im Winter werden viele von ihnen verhungern, verdursten oder an Verletzungen und Krankheiten sterben. Die ISPCA versucht, möglichst viele von ihnen einzufangen, wieder aufzupäppeln und zu vermitteln, doch weder ihre Versorgungsplätze noch das Geld reichen aus. Wer mehr wissen möchte oder vielleicht sogar ein herrenloses Pferd aus Irland aufnehmen möchte, kann sich unter http://www.ispca.ie informieren.

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